scho
27-03-2005 - 21:47
Für die Themenspecials werden ExpertInnen gesucht!
Gemeinsam wählen wir aktuelle und informative Artikel aus...
ADGH
23.11.2009 - 12:14
Be part of the party!
Am 12.12.2009 wird in Kopenhagen die Großdemonstration gegen den
COP15-Klima-Gipfel stattfinden. Es beteiligt sich daran eine Mischung ganz
unterschiedlicher Menschen, Gruppen und Verbände.
Unglücklicherweise ist die Demonstrationsroute so angemeldet, dass sie auf
direktem Weg raus aus der Innenstadt geht und in einem öden Teil der Stadt
um das Konferenzgebäude herum endet. Wir können es uns auch nicht
zwischendurch anders überlegen, umkehren und unseren Protest an öffentliche
Orte tragen, denn nach ca. 30 Metern geht die Demo-Route über eine
Zugbrücke, die uns in Nullkommanichts aus der Stadt aussperren kann.
Deswegen finden wir es wichtig, sich vorher zu überlegen, welchen Weg wir
gehen wollen.
Alle Infos zur Anreise, Unterkunft, Legal Rights, Aktionen, MAps, Anreise, Verpflegung, Medizin.. etc findet Ihr auf der folgenden Seite:
http://adghyouth.wordpress.com/un-konferenz-kopenhagen-alle-infos/
Stefan Streik
23.11.2009 - 02:54
Seit ein paar Jahren schon rackern sich Studierende der Protestbewegung für ein freies Bildungssystem ab, dass die
weltweiten Proteste sich auch weltweit vernetzen. Seit dieser Aktionswoche scheint es als sei dieser Aufruf auch in Deutschland
angekommen. Die Bildungsproteste gehen mit weltweiten Unibesetzungen in eine neue Phase über. Ein Themenfeature eines seit 2003 Aktiven.
Heinz Eckel
21.11.2009 - 21:04
Anfang Dezember soll der deutsche Bundestag einer erneuten Verlängerung des Mandats für den Kriegseinsatz der Bundeswehr am Hindukusch zustimmen. Aus diesem Anlass begann heute eine einwöchige Volksbefragung, die von verschiedenen Gruppen der Friedensbewegung deutschlandweit organisiert wird. In Form einer (eher symbolischen) Abstimmung wird den Menschen an zahlreichen Orten die Möglichkeit gegeben, ihre Meinung zur beabsichtigten Weiterführung des Kriegs kundzutun.
Aktivist
20.11.2009 - 20:11
Eskalation bei Demonstration gegen das Treffen von Führungskräften aus Wirtschaft und Politik.
libertad!
20.11.2009 - 15:55
Auch gut 5 Monate nach dem Massaker an Indigenen in der Amazonas Region Perus bleibt die Lage angespannt. Im Juni hatten Tausende Menschen gegen ein Dekret des Präsidenten Alan García demonstriert, dessen Inkrafttreten die Ausbeutung des Amazonasgebietes durch Erdöl- und Gasfirmen bedeutet hätte. García antwortete mit äußerster Repression auf die Proteste und veranlasste direkt oder indirekt ein Massaker, bei dem mindestens 50 Menschen ermordet wurden.
Das Dekret wurde zunächst zurückgenommen, was aber keinesfalls eine Abkehr der neoliberalen Politik der Regierung bedeutet. Nun geht es auch in den Regionen Bajo Urubamba und Kosnipata (in der Nähe von Cusco) um den Ausverkauf des Urwaldes zu Gunsten großer Unternehmen.
Fan von GoFair!
20.11.2009 - 11:47
Wie geht das? Wie schafft man so etwas? Die Antwort auf diese Fragen, was dies mit dem gestrigen Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion an der Nordhäuser Fachhochschule zu tun hatte, um welches Anliegen es dabei ging und was das mit den Studierendenprotesten zu tun hat, all das erfahren Sie im folgenden Artikel...
Steve Phillips
15.11.2009 - 01:33
Climate protest disrupts Australian Labor Party conference
Climate protesters have disrupted the annual conference of the NSW Labor Party, demanding the government scrap plans for more coal fired power stations in the state. Three members of the climate action group Rising Tide Newcastle stole the floor during a speech by NSW Premier Nathan Rees. The protesters unfurled a large banner reading “Coal Kills! Scrap the new power stations” and disrupted the Premier's speech by calling out loudly about the climate change impacts of the NSW government's addiction to the coal industry.
Tomasz Konicz
14.11.2009 - 08:50
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung überrasche ihre Leser am 24. Oktober mit ganz neuen Einschichten. Deutschland sei keine „Gallere im Atlantischen Ozean“, so schloss der Publizist Dimitrios Kisoudis sein Plädoyer für eine „eurasische“ Ausrichtung deutscher Außenpolitik ab. Deutschland sei ein Land im „mittleren Westen Eurasiens“, das sich durch eine „Fehlorientierung“ an der „transatlantischen Partnerschaft“ mit den USA von der „eurasischen Landmasse“ abschneide. Durch eine Allianz mit Russland, die vornehmlich auf der Kooperation im Energiesektor aufbauen solle, würde Deutschland Teil des „Energieraumes Eurasien“ werden. Seit dem Ende des kalten Krieges erhalte die „Frage nach der geopolitischen Ordnung Eurasiens“ wieder hohe Priorität, erklärte Kisoudis knapp vor dem 20. Jahrestag des Mauerfalls.
ADGH
10.11.2009 - 14:39
Managing Crowds
Sicherheitskonzepte bei Gipfelprotesten
Dieser Text ist der Versuch, Erfahrungen mit staatlichen Repressionsapparaten und polizeilichen Sicherheitskonzepten während ausgewählter europäischer Gipfelproteste systematisch auszuwerten und auf den G8 in Heiligendamm zu spiegeln. Dabei ziehen wir sicherlich keine endgültigen Schlussfolgerungen, können aber Tendenzen aufzeigen, die eine Rolle für zukünftige autonome Interventionen spielen.
Einige Ansätze sind uns bei der vergleichenden Analyse besonders wichtig. Wir fokussieren auf Massenproteste seit dem unbestrittenen Höhepunkt der europäischen globalisierungskritischen Bewegungen in Prag, Göteborg und Genua.
ADGH
09.11.2009 - 17:50
Mit dem geplanten, “Lümmelpaket” genannten Gesetz, droht Dänemark beim UN-Klimagipfel mit harten Strafen für friedlichen Protest. Singapur hat es vorgemacht. VON CHRISTIAN JAKOB
Wer der überkommenen Vorstellung anhängt, Protest müsse etwas mit Konfrontation zu tun haben, dem sei ein Blick nach Singapur empfohlen. Das ja völlig zu Unrecht als Autokratie gescholtene Land hat der Welt gezeigt, wie sich politische Differenzen ohne all die üblichen, hässlichen Szenen voller Gewalt konstruktiv in die Willensbildung einbinden lassen. Aber nein, das sollte natürlich keineswegs die Meinungsfreiheit einschränken, sondern diente lediglich dazu, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten. Und in der Tat: Wirklich alles blieb friedlich.
ADGH
04.11.2009 - 16:00
Vor der UN-Konferenz im Dezember in Kopenhagen will die dänische Regierung das Demonstrationsrecht verschärfen – auch gegen friedliche Protestierende.
Für Straßenblockaden drohen Freiheitsstrafen von 40 Tagen ohne Bewährung. Bußgelder für die Störung der “öffentlichen Ordnung” sollen verfünffacht werden – und die Polizei soll DemonstrantInnen bei bloßem Verdacht ordnungswidriger Absichten vorab für zwölf Stunden in Vorbeugehaft nehmen können. Mit diesen Maßnahmen will die dänische Regierung gegen Proteste vorgehen, die im Zusammenhang mit dem UN-Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen erwartet werden.
LINK ZUM INTERNATIONALEN AUFRUF
http://adghyouth.wordpress.com/2009/11/04/un-konferenz-in-kopenhagen-danemark-droht-demonstranten/